Angststörung
Vielfältig in ihren Symptomen und Ursachen
Angststörungen können sich auf sehr unterschiedliche Weise zeigen – von körperlichen Symptomen wie Herzrasen und Atemnot bis hin zu anhaltendem Grübeln und sozialem Rückzug. Oft begleitet auch Schlaflosigkeit die Angst, da die innere Anspannung keine Ruhe zulässt.
Viele Betroffene verbringen einen Großteil ihrer Zeit damit, sich um mögliche Gefahren zu sorgen. Dieses Muster verstärkt die Angst und beeinträchtigt die Lebensqualität erheblich. In der Therapie geht es darum, diese belastenden Gedankenspiralen zu durchbrechen.
Häufig liegen traumatische Erlebnisse wie Verluste oder andere Traumata der Angststörung zugrunde. Diese wirken unbewusst weiter und äußern sich in Form von Ängsten. In einem geschützten Rahmen können solche Erfahrungen bearbeitet werden.
Auch andauernder Stress, sei es beruflich oder privat, kann die Angst verstärken. Der Körper reagiert dann mit vermehrter Ausschüttung von Stresshormonen, was das Nervensystem langfristig belastet. In der Therapie lernen Betroffene, Stress auf gesündere Art und Weise zu bewältigen.
Angststörungen sind sehr individuell, aber es gibt wirksame Wege, um die Symptome zu lindern und die Ursachen anzugehen. Eine einfühlsame und kompetente Begleitung kann dabei sehr hilfreich sein.