Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Eine posttraumatische Belastungsstörung entsteht, wenn traumatische Ereignisse die normalen Anpassungsmechanismen von Körper, Seele und Geist überfordern. Betroffene brauchen die Gewissheit, dass ihre Reaktionen nicht unnormal sind, sondern zu dieser Störung gehören.

Typische Symptome sind Schlafstörungen, Albträume, Konzentrationsschwierigkeiten und anhaltende Anspannung. Die Betroffenen versuchen, jede Erinnerung an das Erlebte zu vermeiden und ziehen sich vom sozialen Leben zurück. Oft entwickeln sie auch psychosomatische Beschwerden oder greifen zu Suchtmitteln.

In der Analytischen Psychotherapie lernen Betroffene Strategien, um besser mit den Folgen des Traumas umzugehen und das Selbstwertgefühl zu stärken. Schlüsselreize, die belastende Gefühle auslösen, werden in einem geschützten Rahmen behutsam angegangen.

In manchen Fällen ist zusätzlich eine medikamentöse Behandlung oder das Erlernen von Entspannungstechniken hilfreich. Ist die Symptomatik bereits stark ausgeprägt, kann in der Regel eine Psychotherapie zu einer wesentlichen Verbesserung führen. Das Ziel ist es, Schritt für Schritt in ein normales Leben zurückzufinden und die Folgen des Traumas zu verarbeiten.