Emotional instabile Persönlichkeitsstörung
Die emotional instabile Persönlichkeitsstörung, auch Borderline-Störung genannt, ist durch eine ausgeprägte Instabilität in den Bereichen Gefühle, Denken und Handeln gekennzeichnet. Dies führt oft zu herausfordernden und widersprüchlichen Verhaltensweisen im sozialen Umfeld und im Selbstbild der Betroffenen. Typische Symptome sind starke Stimmungsschwankungen, ein unsicheres Selbstbild, Impulsivität und eine hohe emotionale Sensibilität. Menschen mit dieser Diagnose haben häufig Schwierigkeiten, ihre Emotionen zu regulieren, und neigen zu selbstschädigendem Verhalten.
Wiederherstellung des inneren Gleichgewichts
In der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie nach C.G. Jung steht die Wiederherstellung des inneren Gleichgewichts im Mittelpunkt. Ziel ist es, die emotionalen Schwankungen und die daraus resultierenden Verhaltensweisen durch die Arbeit mit Träumen und Imagination besser zu verstehen. Dabei geht es darum, die zugrunde liegenden seelischen Bedürfnisse zu erfassen und den Patienten dabei zu unterstützen, diese auf konstruktive Weise zu erfüllen.
Stärkung von Selbstwahrnehmung und Beziehungsfähigkeit
Durch die intensive Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen, Gedanken und Handlungen können Betroffene lernen, besser mit ihren Emotionen umzugehen und stabilere zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen. Die analytische Psychotherapie bietet einen Rahmen, in dem Patienten mit emotional instabiler Persönlichkeitsstörung an der Stärkung ihrer Selbstwahrnehmung, Selbstregulation und Beziehungsfähigkeit arbeiten können.
Durch den individuellen Prozess der Selbstexploration und -akzeptanz können Wege gefunden werden, um ein ausgewogeneres und erfüllteres Leben zu führen.